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Bärlauch so weit das Auge reicht…!

baerlauchNachdem nun auch im Odenwald der letzte Schnee geschmolzen ist, holt die Natur Versäumtes in großen Schritten nach. Letzte Woche haben wir uns dann aufgemacht, um Bärlauch zu ernten. Da wir naturgemäß passend zur Frühlings- und Lammzeit viele Kräuter und somit auch viel Bärlauch verarbeiten, braucht´s schon eine gehörige Menge. wie gut, daß wir eine Stelle kennen, wo es diese Menge gibt. Wer´s nicht glaubt, der sehe mit eigenen Augen :   elisabeth 

Es ist schon unglaublich, wie es duftet, wenn man in dieses Waldstück kommt. juergenDer Bärlauch ist nicht ganz so streng wie zum Beispiel der Knoblauch und würziger als sein anderer Verwandter, der Schnittlauch. Seinen Namen hat er wirklich von den Bären, für die er sozusagen die erste Nahrung nach dem langen Winterschlaf darstellt.
Geerntet werden sollte der Bärlauch nur, solange er nicht blüht. Danach bildet er Bitterstoffe, die die Blätter ungenießbar machen.
Die oftmals geäußerten Befürchtungen, daß der Bärlauch mit zum Beispiel Maiglöckchen verwechselt werden könnte, kann man mit etwas Pflanzenkunde ausräumen. Maiglöckchen zum Beispiel sprießen erst später und kommen kelchförmig aus einem Stiel, der Bärlauch sieht eher aus, als ob alle Stengel einzeln aus der Erde sprießen würden. Eine gute Hilfe mag diese Darstellung geben : http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e4/Baerlauch-etc.jpg . Ganz charakteristisch ist natürlich auch der knoblauchartige Geruch des Bärlauches. Wer sich unsicher ist, der sollte auf jeden Fall vor dem Verzehr einen Pflanzenkundigen befragen.
Rezepte von und mit Bärlauch gibt es sicher genug, das Internet stellt hierzu ganz sicher ein ganze Fülle bereit. Wir in der Freiheit verarbeiten einen großen Teil unseres Bärlauches zu Pesto, das wir mit Hockenheimer Biokäse und verschiedenen Ölen ( zum Beispiel Leindotteröl aus dem Fischbachtal ) zubereiten.
Unsere Gerichte mit Odenwälder Lammfleisch und Bärlauch können sie noch bis Ende April in der Freiheit geniessen.

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Geschrieben von admin am Apr 6th 2008 | unter Kulinarisches, Wissenswertes | Kommentare (0)

Erntedank …

Erntedank sollte man ja schon feiern - selbst dann, wenn die Ernte nicht ganz so üppig ausfiel, wie man sich vielleicht wünschte.
Diese Sommersaison war ganz sicher nicht so verlaufen, wie wir uns dies vorgestellt haben.
Nach einem heißen Start im April kam ein verregneter Sommer mit sehr wechselhaftem Wetter. Es verging fast kein Tag ohne Regen, wodurch unsere Planung in Bezug auf Personaleinsatz und Lebensmitteleinkauf sehr schwierig wurde.
Vor allem fehlte dieses Jahr das echte “Sommergefühl” mit heißen Tagen, angenehmen Abenden bei uns im Garten, mit Grillatmosphäre und lauen Nächten bis in die Morgenstunden.

Trotzdem hatte auch dieser Sommer wieder viel Schönes und Positives zu bieten.
Unser Koch-Azubi Frederik Hegenbarth konnte im Juli mit Erfolg seine Ausbildung beenden und verließ danach unser Haus, um sich in der Ferne weiterzubilden ( Alles Gute Freddy !).
Seit 1. August nunmehr vertritt ihn Elisabethe als Koch-Azubine in der Küche.
Ganz neu in diesem Jahr sind nun auch zwei Auszubildende im Service, Nicole und Daniela, die eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau machen.
Bilder der drei Neuen sowie des gesamten Freiheits-Teams finden sich unter http://www.zurfreiheit.de/foto_mitarbeiter/index_mitarbeiter.htm

Erntedank ist aber auch etwas ganz Besonderes, wenn man “echte” Früchte ernten kann, wie bei uns im Garten unsere Hauszwetschge obsternte_im_garten-001.jpg und unsere Quitten. obsternte_im_garten-012.jpg
Die kriegt der Dieter Walz, denn der macht die am besten haltbar- in Form von Quetschenwasser und Quittenbrand.
Das hat er dieses Jahr auch wieder bewiesen, denn bei der Rheinland-Pfälzischen Edelbrandprämierung 2007 erzielten drei unserer Brände ( Rote Sternrenette-Gold, Goldparmäne - Gold und Quetschenwasser-Bronze ) höhere Edelbrenner - Weihen. 
Die Arbeit und das Know-how hierzu lag komplett in den Händen von Dieter Walz( www.apfelwalzer.de ), wir lieferten lediglich unser Obst aus dem Freiheits-Garten.

So, das war der Erntedank - wenn man so zurückblickt, dann gibt´s doch immer ganz schön viel, wofür man danken kann, oder ?
Kommentare hierzu - oder zu anderen Themen - sind gerne willkommen.
Mit herzlichem Gruß aus der Freiheit,
Ihr
Jürgen Katzenmeier

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Geschrieben von admin am Nov 7th 2007 | unter Allgemein, Fotoalbum, Wissenswertes | Kommentare (0)

Der genudelte Abt

…ist ein Käse, aus dem wir Nudeln servieren !

Das Besondere daran ist, daß die Milch zu diesem Käse von der Abtei Stift Neuburg www.stift-neuburg.de stammt. Die ist eine Benediktinerabtei in der Nähe von Heidelberg, die seit über 30 Jahren nach biologischen Grundsätzen Landwirtschaft betreibt.

Lothar Müller von der Käsemanufaktur Müller in Hockenheim www.kaesemanufaktur.de verarbeitet dann diese Rohmilch zu einem ca. 12-15 kg schweren Hartkäse (vergleichbar eines Grana Padano o.ä.), dem lustigen Abt.

Wir nehmen noch einen 76,5%igen Odenwälder Birnenbrand von der Edelbrennerei Dieter Walz www.apfelwalzer.de dazu und flambieren diesen Käse, so daß die Oberfläche etwas schmilzt.

Dann kommen einfach noch unsere hausgemachten Bandnudeln hinzu und schon kann man es sich als “genudelten Abt” schmecken lassen.

Allerdings gibt´s diese Spezialität nur während der Wintermonate von Januar bis März in der Freiheit www.zurfreiheit.de

Guten Appetit beim nachkochen !

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Geschrieben von admin am Mär 18th 2007 | unter Kulinarisches, Lieferanten, Wissenswertes | Kommentare (0)

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