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Und dann neh´m mer irgend-so-aan g´kauften Kaiserschmarrn un´ pimpn´ eahn auf…

Sagte vor kurzem ein Redner und Gastro-Consultant aus Süddeutschland vor einer großen Gruppe anwesender Gastronomen.
Wenn ich mich an meine Zeit in USA zurückdenke, dann war ein „Pimp“ schlicht und ergreifend ein Zuhälter. Ein „Pimpmobile“ das meistens übermäßig mit Spoilern, Breitreifen und anderem Krimskrams aufgemotzte Auto desselben und meist war der Fahrer dieses Wagens genau so passend aufgemotzt – mit Goldkettchen, breiten Gürteln und anderen Zeichen seines Standes.

Durch eine auf MTV ausgestrahlte Sendung „Pimp my car“, in der alte, gerade noch fahrbare, Rostlauben von einem Spezialisten-Team unter größten finanziellen und sonstigen Mühen umgebaut und mit einer Menge unnötiger Extras versehen wurden, hat sich dieser Begriff unter seiner jetzigen Bedeutung bei uns mittlerweile eingedeutscht.

Zurück zum Kaiserschmarrn – beim Vergleich mit einem alten, schrottreifen Auto, für das man viel Mühe und Geld braucht, um es wieder in ein fahrbares Auto zu verwandeln, stelle ich mir gleichfalls einen Kaiserschmarrn vor, der so schlecht ist (als Industrie-Fertigprodukt), daß man auch hier viel Mühe und Geld investieren muss, um daraus etwas halbwegs essbares zu erschaffen.

Und warum das Ganze ?

Weil „man“ einen Kaiserschmarrn südlich der Mainlinie einfach auf der Karte haben muss. Und weil man weder die Mitarbeiter, noch die Zeit und schon gar keine Lust hat, diesen frisch zu machen, greift man eben auf die sogenannten Convenience-Produkte zurück.

Da diese aber so uniform schmecken – von den diversen Pülverchen einmal abgesehen, die ihr Innenleben so interessant machen – müssen wir diesen Schrott auch noch „pimpen“.

Soll das die Zukunft sein ? Werden die Kunden und Gäste in der Gastronomie wirklich so „verarscht“ und für dumm verkauft ?

Ich sehe dies anders, denn: Wo nix g´scheits drin is´, kann´s au´ net g´scheit schmecke´, OD´R ?

 

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Geschrieben von admin am Apr 22nd 2010 | unter Allgemeines, Kurioses, Wissenswertes | Kommentare (0)

Der Herr ist auferstanden !

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Geschrieben von admin am Apr 4th 2010 | unter Allgemeines, Wissenswertes | Kommentare (0)

Jetzt probiere ich einfach mal posterous aus, ob das Ding wirklich so gut ist, wie Gregor sagte ;-)

Ein kleiner Test, ob das Web 2.0 mein Leben vereinfachen oder verschlimmbessern kann.
Vielleicht ist dieser ganze Medienhype ja nur eine Eintagsfliege und morgen ist jeder froh, wenn er keine Online-Nachrichten mehr lesen muss, auf denen wenig echte Information steht.

Oder es ist anders herum und die Online-Geschichte wird neu geschrieben. Irgendwo habe ich diese Woche gelesen, daß die „Social-Networks“ die größten Zuwachsraten im Internet haben. Der endgültige Beweis dafür, daß der Mensch ein soziales Wesen IST !

Meine Kinder werden es erleben – und sehr wahrscheinlich dann darüber lachen, was wir für einen altmodischen Kram hatten. Wenn´s dann heißt WEB 20.000 oder so.

Posted via email from freiheit’s posterous

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Geschrieben von admin am Mär 3rd 2010 | unter Allgemeines, Links, Wissenswertes | Kommentare (0)

Unsere neue Gästeinfo – das Freiheitsblatt !

Seit September 2009 haben wir das Design unserer Gästeinfo auf den neuesten Stand gebracht und ihm auch gleich einen neuen Namen gegeben – unser Freiheitsblatt ! Falls Ihnen dieser Name bekannt vorkommt – Ähnlichkeiten sind gewollt. Wir verstehen unter unserem Freiheitsblatt ja sowas wie ein Monatsmagazin. Daher erscheint dieses neue Freiheitsblatt auch monatlich. Erhältlich ist es aber nur auf Anforderung, denn wir möchten ja keinen Spam versenden ! Wenn Sie Interesse haben, in unseren Verteiler aufgenommen zu werden, dann klicken Sie einfach hier und füllen das Formular aus. Wir werden Sie dann regelmäßig über Neuigkeiten rund um die Freiheit, unsere aktuellen kulinarischen Wochen und was es sonst noch Wissenswertes gibt, informieren.

Sollten Sie eine der vergangenen Ausgaben verpasst haben, so können Sie hier gerne nochmal in der September 2009 -Ausgabe schmökern und hier in der Oktober 2009 – Ausgabe.

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Geschrieben von admin am Okt 14th 2009 | unter Allgemeines, Links, Wissenswertes | Kommentare (0)

Die Trauerweide muß weichen…

Oft werde ich gefragt, warum wir denn die Trauerweide an unserem Parkplatz gefällt haben.
Gerne will ich dies an dieser Stelle tun, vorher vielleicht kurz zur Geschichte dieses Baumes. Der war nämlich gar nicht so alt, wie es schien. Da Trauerweiden feuchte Standorte mögen, war dies fast der ideale Platz für diesen Baum. Der Bach fließt direkt daran vorbei und eine kleine Quelle floß direkt darunter. Mein Vater Reinhold hatte die Weide 1962, also vor 47 Jahren gepflanzt und kurz darauf einen kleinen Teich daneben angelegt.  Papa_beim_Teichanlegen.jpg Auf dem Bild ist außerdem noch meine Oma “Gretsche” zu sehen, die die Freiheit bis in die 70er Jahre führte und die viele Stammgäste noch persönlich kannten. Zurück zur Weide: Leider verlor sie letztes Jahr erst sehr spät ihre Blätter und als der erste Herbststurm aufzog, wirkten die Blätter wie eine Wand. Während der Mittagszeit brach ein riesiger Ast ab _DSC0023 und fiel auf den Spielplatz. Zum großen Glück waren gerade keine Kinder am spielen. Da der Baum nun statisch instabil geworden war und wir es nicht riskieren wollten, daß herabfallende Äste eventuell Menschen verletzten, entschieden wir uns schweren Herzens zur Baumfällaktion. _DSC0026 Mit Hilfe meines Kollegens Rainer Schäfer vom Gasthaus Hirsch in Fürstengrund und des Landwirts Willi Arras aus Laudenau geschah diese Aktion innerhalb von nur wenigen Stunden ohne nennenswerten Schaden._DSC0045  Nur die riesigen Ast- und Blattmengen _DSC0047 sowie rund 6 Festmeter Holz _DSC0048 zeugten noch einige Zeit von einem Baum, der über 50 Jahre lang vielen Menschen Schatten spendete.
Im Moment sind wir noch am überlegen, ob uns unser Parkplatz so besser gefällt oder ob wir wieder einen Baum pflanzen sollen.

Was meinen Sie ? Gerne erwarten wir Ihren Kommentar !

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Geschrieben von admin am Nov 29th 2008 | unter Allgemeines, Fotoalbum, Wissenswertes | Kommentare (0)

…das war ein toller Apfelherbst !

Selbst ein alteingesessener Odenwälder konnte sich nicht erinnern, wann die Bäume schon einmal so voll hingen, wie im vergangenen Herbst. _DSC0174 Es war ein richtiger Segen, die vielen Äpfel _DSC0015 und Birnen wie Trauben_DSC0121 auf den Bäumen hängen zu sehen. Teilweise trugen die Bäume so viel, daß Äste abbrachen und alte Bäume sogar ganz zusammenbrachen. Zum Glück hatten wir in dieser Hinsicht nur wenig Schaden und so konnten wir uns über eine tolle Ernte freuen. Damit der Nachwuchs auch lernt, wie der Saft in die Flaschen kommt, haben wir an einem Samstag im Oktober auf unserer historischen Kelter Apfelsaft gekeltert. Dabei durften die Kleinen _DSC0150 ( und schon größeren… ) auf unserer Obstwiese die frisch geschüttelten Äpfel in einen Korb lesen. Wenn der Korb voll war, wurden sie in einen Sack geschüttet_DSC0062 und dann zurück zur Freiheit gefahren. Dort wurden sie natürlich als allererstes gewaschen. Damit man den Saft auspressen kann, müssen die Äpfel vorzerkleinert werden. Das haben wir auf einer historischen Obstmühle_DSC0080 probiert, entschieden uns aber doch für die moderne Variante – eine elektrische Schabermühle. _DSC0087 Danach werden die zerkleinerten Äpfel in den Presskorb gegeben. _DSC0090 Wenn dieser voll ist, werden verschiedene, passend zugeschnittene Hölzer darauf gelegt, Distanzhölzer kommen obenauf, damit man die Spindel nicht so weit runterdrehen muss und dann wird angepackt. _DSC0094 Der erste Saft kommt normalerweise schon allein vom Eigendruck der Äpfel gelaufen, wenn man am Anfang anfängt zu pressen, dann fließt der Saft in Strömen … _DSC0107 gegen Ende wird es allerdings richtig mühsam und schwer. _DSC0103 Der Druck muss aber schon hoch sein, sonst bleibt zu viel Saft in den Äpfeln drin und das wäre doch schade. Ganz am Schluss wird die Spindel wieder nach oben gedreht, alles abgebaut und der Tresterkuchen wird zwischengelagert._DSC0112 Dieser dient den Schweinen als willkommenes Futter – ist doch immer noch einiges an wertvollen Nährstoffen in dem trockenen Presskuchen enthalten. Wir hier in der Freiheit verarbeiten die Äpfel und den daraus gewonnen Saft auf ganz verschiedene Arten. Am einfachsten und für viele am leckersten ist der “frische Sieße”. _DSC0146 Ganz einfach der frisch gepresste Apfelsaft, so wie ihn unsere jungen Gäste an diesem Tag geniessen durften. Auch noch einfach, aber technisch etwas anspruchsvoller ist unser Apfelsaft, denn der muss durch Kurzzeiterhitzung haltbar gemacht werden ( sonst fängt er ja auch an zu gären und wird zu Apfelwein !). Das geht aber ratzfatz und liegt geschmacklich zwischen einem frischen “Sießen” und einem fertig gekauften Apfelsaft, denn unser Apfelsaft ist reiner Direktsaft, der nur einmal erhitzt wird und nicht zwischengelagert wird oder sonst irgendeine Veränderung erfährt. Ein weiteres Produkt ist unser “Freiheits-Schoppen”, _DSC0162 unser Apfelwein, den wir hier in der Freiheit ausschenken. Ein Teil der Äpfel, Birnen und auch anderer Früchte, _DSC0168 die wir bei uns ernten, wird eingemaischt, um daraus unsere Brände “…vunn hinnerm Haus” destillieren zu lassen und ein weiterer Teil wird ähnlich verarbeitet, um daraus unsere Fruchtessige und weiterhin unseren Senf herzustellen. Schlussendlich kochen wir natürlich auch noch Marmeladen und Gelees und im Herbst zur Apfelzeit kommen die Äpfel frisch bzw. frisch verarbeitet auf den Tisch, zum Beispiel als Apfel-Karotten-Suppe oder in unsere beliebten Apfel-Semmel-Taler. _DSC0174 So, jetzt wissen Sie, was wir mit der tollen Ernte gemacht haben – wenn Sie aber wissen wollen, wie diese Äpfel und die daraus gewonnen Produkte schmecken, dann müssen Sie die Leute auf den Bildern fragen – oder Sie kommen einfach zu uns und probieren es aus. Mit herzlichem Gruß, Jürgen Katzenmeier

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Geschrieben von admin am Okt 22nd 2008 | unter Allgemeines, Fotoalbum, Kulinarisches, Lieferanten, Wissenswertes | Kommentare (0)

Online Reservierung auf www.zurfreiheit.de

screen_6Haben sie Sich schon einmal darüber geärgert, daß Sie bei uns keinen Platz mehr bekamen, vielleicht weil es Ihnen Abends zu spät einfiel um noch anzurufen ?

Dafür haben wir jetzt eine komfortable und vor allem kostenlose Lösung für Sie :

Reservieren Sie einfach online Ihre Plätze !

Das geht ganz einfach, im ersten Schritt wählen Sie die Personenzahl ( online sind maximal Reservierungen für 12 Personen möglich ) das Datum und die Tageszeit aus, ob es sich um ein Mittagessen oder ein Abendessen handelt screen_1, danach wählen Sie die genaue Zeit aus, zu der Sie den Tisch reservieren möchten ( mindestens 2 Stunden ab Reservierungszeitpunkt )  screen_2und im nächsten Schritt geben Sie einfach Ihre Daten inklusive Telefonnummer und E-mail Adresse ein.screen_3 Wenn Sie möchten, können Sie ein Häkchen bei “Gasthaus zur Freiheit” setzen, damit abonnieren Sie automatisch unseren kostenlosen Newsletter ( den sie natürlich jederzeit wieder abbestellen können ).
screen_4 Die nächste Seite zeigt eine Zusammenfassung Ihrer Reservierungsdaten und die Möglichkeit, gleichzeitig mit der Reservierung eine Nachricht an uns zu senden, zum Beispiel über Ihre Tischpräferenz, ob drinnen oder draußen, Kinderstuhl oder was auch immer. Bitte beachten Sie, daß es online nicht möglich ist, einen bestimmten Tisch zu reservieren, das System prüft zwar die Verfügbarkeit Ihrer Plätze, weist aber logischerweise keine Plätze zu. 
Im nächsten Schritt wird Ihnen Ihre Reservierung zusammen mit einer rot markierten Buchungsnummer angezeigt. screen_5
Gleichzeitig bekommen Sie ein Bestätigungsschreiben an Ihre E-mailadresse gesendet und Sie können Ihre Reservierungsdaten an Freunde und Bekannte weiterleiten.
Dazu müssen Sie nur den Button  ”Einen Gast einladen” drücken.
Das nächste Fenster gibt Ihnen Gelegenheit, die E-mail Adresse sowie einen Text an Ihre Gäste zu senden.  Mit dem Button “senden” wird automatisch eine E-Mail mit Ihrer Nachricht generiert.screen_7
Sicherlich dauert solch eine Online-Reservierung nur einen Bruchteil der Zeit, die man braucht, um diesen Artikel hier zu lesen - darum hoffen wir hier in der Freiheit, daß wir Ihnen mit diesem neuen Service eine echten Erleichterung und Zeitersparnis bieten können. Über Ihre Meinung hierzu wären wir sehr dankbar.

Ihr Jürgen Katzenmeier und das Freiheits-Team

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Geschrieben von admin am Jul 30th 2008 | unter Allgemein, Wissenswertes | Kommentare (0)

Osterlamm und Freiheit

Eine Zusammenarbeit ist in dieser Form ganz sicher nicht alltäglich : Ein evangelischer Pfarrer und ein Odenwälder Gastwirt erarbeiten zusammen ein Konzept, bei dem zu biblisch inspirierten Themen ein anspruchsvolles Menü rund um das Osterlamm kreiert wird.

Daß solch eine Kooperation auch auf Dauer erfolgreich sein kann, bewiesen am Samstag, dem 5. April 2008 Pfarrer Burkard Hotzpfarrer_hotz von der evangelischen Kirchengemeinde Rimbach im Odenwald und Jürgen Katzenmeier in seinem Gasthaus zur Freiheit im Reichelsheimer Ortsteil Laudenau.
Das Grundthema des Abends waren die „nachösterlichen Überraschungen“ - ausgeführt und erläutert wurden diese von Pfarrer Hotz anhand der in der Bibel dokumentierten Begegnungen der Jünger mit dem auferstandenen Jesus Christus. Ganz besonders wies Pfarrer Hotz darauf hin, wie individuell Jesus mit jeder einzelnen Person umgegangen ist – gerade so, wie es für die betreffende Person richtig war.

Die erste Begegnung hatte Maria Magdalena, welche aber Jesus für den Gärtner hielt. Erst als dieser sie mit ihrem Namen ansprach, erkannte sie ihn und wollte ihn sogleich festhalten, was ihr mit den Worten: “Rühre mich nicht an!“ verwehrt wurde.
Die Köche des Freiheits-Teams kreierten passend zu diesem Ausspruch eine Vorspeise, die so zart war, daß man sie gleichfalls nicht anfassen konnte:
Eine Tomatenmousse im gebackenen Käsenest mit gebratener Lammleber und Friséesalaten.vorspeise_20081
Die Begegnung Jesus mit den Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus waren, bildete den zweiten Teil des Abends. Diese waren vollkommen mutlos und verzweifelt als sie Jesus trafen. Er ging mit ihnen und erklärte ihnen dabei das Geschehene anhand der Schrift.Beim gemeinsamen Abendessen nahm Jesus das Brot, brach es und verteilte es, woran die Jünger ihn erkannten. Dieses Brot brechen griffen die Köche auf und servierten eine Lammkraftbrühe mit Bärlauchgrießklößchen unter der Blätterteighaube, welche man zuerst mit dem Löffel durchstechen musste, um das Eigentliche – nämlich die Suppe – genießen zu können.suppe_2008

Sozusagen den Hauptgang bildete die Geschichte um den Jünger Thomas, der die Auferstehung nicht glauben konnte oder wollte und den Auferstandenen Christus zuerst mit eigenen Augen sehen und berühren wollte. Dazu passend gab es Lammrücken und Lammkeule mit Thymianjus und Freiheitsrollen – also gebackenen kleinen Teigröllchen, die man mit den Fingern be-greifen konnte.hauptgang_2008

Als krönenden Abschluss führte Pfarrer Hotz die Begegnung Christus mit Petrus aus, der – ganz wie beim ersten Mal, als ihm Jesus begegnete - erfolglos am fischen war.
Die darauf folgende dreimalige Befragung und dreimalige Bestätigung Petrus :“Hüte meine Schafe.“ mit dem darin erneut ausgesprochenen Vertrauensbeweis zeigt, wie wichtig Jesus diese Vergebung war und ist und wie sehr dies doch unserem eigenen, oftmals unbarmherzigeren, Rechtsbewusstsein widerspricht.
Den süßen Abschluss hierzu bildete ein Rhabarberschiffchen mit Mousse vom Beerfurther Osterlamm ( wozu ein Schokoladenlamm aus der Manufaktur Eberhardt in Beerfurth verwendet wurde ) auf Erdbeercoulis mit Erdbeersorbet. dessert_2008

Ganz sicher wird es nächstes Jahr wieder solch eine Veranstaltung geben - wer interessiert ist, sollte sich früh anmelden, denn die Kapazitäten an diesen Abenden sind begrenzt.

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Geschrieben von admin am Apr 9th 2008 | unter Allgemein, Kulinarisches, Wissenswertes | Kommentare (0)

Bärlauch so weit das Auge reicht…!

baerlauchNachdem nun auch im Odenwald der letzte Schnee geschmolzen ist, holt die Natur Versäumtes in großen Schritten nach. Letzte Woche haben wir uns dann aufgemacht, um Bärlauch zu ernten. Da wir naturgemäß passend zur Frühlings- und Lammzeit viele Kräuter und somit auch viel Bärlauch verarbeiten, braucht´s schon eine gehörige Menge. wie gut, daß wir eine Stelle kennen, wo es diese Menge gibt. Wer´s nicht glaubt, der sehe mit eigenen Augen :   elisabeth 

Es ist schon unglaublich, wie es duftet, wenn man in dieses Waldstück kommt. juergenDer Bärlauch ist nicht ganz so streng wie zum Beispiel der Knoblauch und würziger als sein anderer Verwandter, der Schnittlauch. Seinen Namen hat er wirklich von den Bären, für die er sozusagen die erste Nahrung nach dem langen Winterschlaf darstellt.
Geerntet werden sollte der Bärlauch nur, solange er nicht blüht. Danach bildet er Bitterstoffe, die die Blätter ungenießbar machen.
Die oftmals geäußerten Befürchtungen, daß der Bärlauch mit zum Beispiel Maiglöckchen verwechselt werden könnte, kann man mit etwas Pflanzenkunde ausräumen. Maiglöckchen zum Beispiel sprießen erst später und kommen kelchförmig aus einem Stiel, der Bärlauch sieht eher aus, als ob alle Stengel einzeln aus der Erde sprießen würden. Eine gute Hilfe mag diese Darstellung geben : http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e4/Baerlauch-etc.jpg . Ganz charakteristisch ist natürlich auch der knoblauchartige Geruch des Bärlauches. Wer sich unsicher ist, der sollte auf jeden Fall vor dem Verzehr einen Pflanzenkundigen befragen.
Rezepte von und mit Bärlauch gibt es sicher genug, das Internet stellt hierzu ganz sicher ein ganze Fülle bereit. Wir in der Freiheit verarbeiten einen großen Teil unseres Bärlauches zu Pesto, das wir mit Hockenheimer Biokäse und verschiedenen Ölen ( zum Beispiel Leindotteröl aus dem Fischbachtal ) zubereiten.
Unsere Gerichte mit Odenwälder Lammfleisch und Bärlauch können sie noch bis Ende April in der Freiheit geniessen.

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Geschrieben von admin am Apr 6th 2008 | unter Kulinarisches, Wissenswertes | Kommentare (0)

Erntedank …

Erntedank sollte man ja schon feiern - selbst dann, wenn die Ernte nicht ganz so üppig ausfiel, wie man sich vielleicht wünschte.
Diese Sommersaison war ganz sicher nicht so verlaufen, wie wir uns dies vorgestellt haben.
Nach einem heißen Start im April kam ein verregneter Sommer mit sehr wechselhaftem Wetter. Es verging fast kein Tag ohne Regen, wodurch unsere Planung in Bezug auf Personaleinsatz und Lebensmitteleinkauf sehr schwierig wurde.
Vor allem fehlte dieses Jahr das echte “Sommergefühl” mit heißen Tagen, angenehmen Abenden bei uns im Garten, mit Grillatmosphäre und lauen Nächten bis in die Morgenstunden.

Trotzdem hatte auch dieser Sommer wieder viel Schönes und Positives zu bieten.
Unser Koch-Azubi Frederik Hegenbarth konnte im Juli mit Erfolg seine Ausbildung beenden und verließ danach unser Haus, um sich in der Ferne weiterzubilden ( Alles Gute Freddy !).
Seit 1. August nunmehr vertritt ihn Elisabethe als Koch-Azubine in der Küche.
Ganz neu in diesem Jahr sind nun auch zwei Auszubildende im Service, Nicole und Daniela, die eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau machen.
Bilder der drei Neuen sowie des gesamten Freiheits-Teams finden sich unter http://www.zurfreiheit.de/foto_mitarbeiter/index_mitarbeiter.htm

Erntedank ist aber auch etwas ganz Besonderes, wenn man “echte” Früchte ernten kann, wie bei uns im Garten unsere Hauszwetschge obsternte_im_garten-001.jpg und unsere Quitten. obsternte_im_garten-012.jpg
Die kriegt der Dieter Walz, denn der macht die am besten haltbar- in Form von Quetschenwasser und Quittenbrand.
Das hat er dieses Jahr auch wieder bewiesen, denn bei der Rheinland-Pfälzischen Edelbrandprämierung 2007 erzielten drei unserer Brände ( Rote Sternrenette-Gold, Goldparmäne - Gold und Quetschenwasser-Bronze ) höhere Edelbrenner - Weihen. 
Die Arbeit und das Know-how hierzu lag komplett in den Händen von Dieter Walz( www.apfelwalzer.de ), wir lieferten lediglich unser Obst aus dem Freiheits-Garten.

So, das war der Erntedank - wenn man so zurückblickt, dann gibt´s doch immer ganz schön viel, wofür man danken kann, oder ?
Kommentare hierzu - oder zu anderen Themen - sind gerne willkommen.
Mit herzlichem Gruß aus der Freiheit,
Ihr
Jürgen Katzenmeier

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Geschrieben von admin am Nov 7th 2007 | unter Allgemein, Fotoalbum, Wissenswertes | Kommentare (0)

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