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Echo Online - Odenwälder räumen ab in der Pfalz

Nach der sensationellen Ernte im vorigen Herbst konnten wir diese Woche die Lorbeeren dafür ernten :

Von den acht eingereichten Bränden ( leider können wir nur Brände einreichen, bei denen wir insgesamt mehr als 20 Liter fertigen Brand haben – viele unserer Brände erreichen diese Menge bei weitem nicht ! ) wurden alle prämiert – 5 mit einer Silbermedaille und 3 mit einer Bronzemedaille.  Dies verdanken wir natürlich wieder einmal unserem bekannten Odenwälder Edelbrenner, Dieter Walz, der unsere Maischen brennt. Da wir im Haus nicht die erforderlichen Kapazitäten haben, übernimmt er bei größeren Mengen Obst auch das Einmaischen und die Gärführung. 

EdelbrandDaß für ihn Qualität an vorderster Stelle steht, beweisen die 34 Destillate, die von ihm auf der Edelbrandprämierung ausgezeichnet wurden. Ausführlich berichtete das Starkenburger Echo am 23. Juli über die Prämierung. Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link : Echo Online - Odenwälder räumen ab in der Pfalz .
Auf dem folgenden Bild Edelbrand_2009sehen Sie alle prämierten Odenwälder Brenner –
v.l.n.r. Dieter Walz, Volker Ester, Josef Schlör, Renate Hahn, Thomas Helfrich, Jürgen Katzenmeier und Gerhard Fritz.

Unsere Silber-prämierten Brände im Einzelnen sind:

Apfelbrand aus Grauer Herbstrenette
Köstliche von Charneux
Rheinischer Bohnapfel
( den wir zur weiteren Verfeinerung ins Eichenholzfass gelegt haben !)
Sortenreiner Apfelbrand aus Roter Sternrenette
und
Apfelbrand aus Goldparmäne

die Bronze-prämierten Brände sind:

B&B – Brand aus Laudenauer Birnen und Boskoop-Äpfeln
Sortenreiner Birnenbrand Fässlesbirne
und
Apfelbrand Schöner aus Boskoop

Alle Brände sind ab sofort in unserem Freiheits-Laden in den Flaschengrößen 0,2 l und 0,5 l erhältlich.

Allerdings… da wir wirklich nur geringe Mengen zur Verfügung haben, natürlich nur, solange Vorrat reicht !

Auf Ihr Wohl,

Ihr
Jürgen Katzenmeier ( und Dieter Walz )

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Geschrieben von admin am Jul 23rd 2009 | unter Kulinarisches, Lieferanten | Kommentare (0)

…das war ein toller Apfelherbst !

Selbst ein alteingesessener Odenwälder konnte sich nicht erinnern, wann die Bäume schon einmal so voll hingen, wie im vergangenen Herbst. _DSC0174 Es war ein richtiger Segen, die vielen Äpfel _DSC0015 und Birnen wie Trauben_DSC0121 auf den Bäumen hängen zu sehen. Teilweise trugen die Bäume so viel, daß Äste abbrachen und alte Bäume sogar ganz zusammenbrachen. Zum Glück hatten wir in dieser Hinsicht nur wenig Schaden und so konnten wir uns über eine tolle Ernte freuen. Damit der Nachwuchs auch lernt, wie der Saft in die Flaschen kommt, haben wir an einem Samstag im Oktober auf unserer historischen Kelter Apfelsaft gekeltert. Dabei durften die Kleinen _DSC0150 ( und schon größeren… ) auf unserer Obstwiese die frisch geschüttelten Äpfel in einen Korb lesen. Wenn der Korb voll war, wurden sie in einen Sack geschüttet_DSC0062 und dann zurück zur Freiheit gefahren. Dort wurden sie natürlich als allererstes gewaschen. Damit man den Saft auspressen kann, müssen die Äpfel vorzerkleinert werden. Das haben wir auf einer historischen Obstmühle_DSC0080 probiert, entschieden uns aber doch für die moderne Variante – eine elektrische Schabermühle. _DSC0087 Danach werden die zerkleinerten Äpfel in den Presskorb gegeben. _DSC0090 Wenn dieser voll ist, werden verschiedene, passend zugeschnittene Hölzer darauf gelegt, Distanzhölzer kommen obenauf, damit man die Spindel nicht so weit runterdrehen muss und dann wird angepackt. _DSC0094 Der erste Saft kommt normalerweise schon allein vom Eigendruck der Äpfel gelaufen, wenn man am Anfang anfängt zu pressen, dann fließt der Saft in Strömen … _DSC0107 gegen Ende wird es allerdings richtig mühsam und schwer. _DSC0103 Der Druck muss aber schon hoch sein, sonst bleibt zu viel Saft in den Äpfeln drin und das wäre doch schade. Ganz am Schluss wird die Spindel wieder nach oben gedreht, alles abgebaut und der Tresterkuchen wird zwischengelagert._DSC0112 Dieser dient den Schweinen als willkommenes Futter – ist doch immer noch einiges an wertvollen Nährstoffen in dem trockenen Presskuchen enthalten. Wir hier in der Freiheit verarbeiten die Äpfel und den daraus gewonnen Saft auf ganz verschiedene Arten. Am einfachsten und für viele am leckersten ist der “frische Sieße”. _DSC0146 Ganz einfach der frisch gepresste Apfelsaft, so wie ihn unsere jungen Gäste an diesem Tag geniessen durften. Auch noch einfach, aber technisch etwas anspruchsvoller ist unser Apfelsaft, denn der muss durch Kurzzeiterhitzung haltbar gemacht werden ( sonst fängt er ja auch an zu gären und wird zu Apfelwein !). Das geht aber ratzfatz und liegt geschmacklich zwischen einem frischen “Sießen” und einem fertig gekauften Apfelsaft, denn unser Apfelsaft ist reiner Direktsaft, der nur einmal erhitzt wird und nicht zwischengelagert wird oder sonst irgendeine Veränderung erfährt. Ein weiteres Produkt ist unser “Freiheits-Schoppen”, _DSC0162 unser Apfelwein, den wir hier in der Freiheit ausschenken. Ein Teil der Äpfel, Birnen und auch anderer Früchte, _DSC0168 die wir bei uns ernten, wird eingemaischt, um daraus unsere Brände “…vunn hinnerm Haus” destillieren zu lassen und ein weiterer Teil wird ähnlich verarbeitet, um daraus unsere Fruchtessige und weiterhin unseren Senf herzustellen. Schlussendlich kochen wir natürlich auch noch Marmeladen und Gelees und im Herbst zur Apfelzeit kommen die Äpfel frisch bzw. frisch verarbeitet auf den Tisch, zum Beispiel als Apfel-Karotten-Suppe oder in unsere beliebten Apfel-Semmel-Taler. _DSC0174 So, jetzt wissen Sie, was wir mit der tollen Ernte gemacht haben – wenn Sie aber wissen wollen, wie diese Äpfel und die daraus gewonnen Produkte schmecken, dann müssen Sie die Leute auf den Bildern fragen – oder Sie kommen einfach zu uns und probieren es aus. Mit herzlichem Gruß, Jürgen Katzenmeier

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Geschrieben von admin am Okt 22nd 2008 | unter Allgemeines, Fotoalbum, Kulinarisches, Lieferanten, Wissenswertes | Kommentare (0)

Osterlamm und Freiheit

Eine Zusammenarbeit ist in dieser Form ganz sicher nicht alltäglich : Ein evangelischer Pfarrer und ein Odenwälder Gastwirt erarbeiten zusammen ein Konzept, bei dem zu biblisch inspirierten Themen ein anspruchsvolles Menü rund um das Osterlamm kreiert wird.

Daß solch eine Kooperation auch auf Dauer erfolgreich sein kann, bewiesen am Samstag, dem 5. April 2008 Pfarrer Burkard Hotzpfarrer_hotz von der evangelischen Kirchengemeinde Rimbach im Odenwald und Jürgen Katzenmeier in seinem Gasthaus zur Freiheit im Reichelsheimer Ortsteil Laudenau.
Das Grundthema des Abends waren die „nachösterlichen Überraschungen“ - ausgeführt und erläutert wurden diese von Pfarrer Hotz anhand der in der Bibel dokumentierten Begegnungen der Jünger mit dem auferstandenen Jesus Christus. Ganz besonders wies Pfarrer Hotz darauf hin, wie individuell Jesus mit jeder einzelnen Person umgegangen ist – gerade so, wie es für die betreffende Person richtig war.

Die erste Begegnung hatte Maria Magdalena, welche aber Jesus für den Gärtner hielt. Erst als dieser sie mit ihrem Namen ansprach, erkannte sie ihn und wollte ihn sogleich festhalten, was ihr mit den Worten: “Rühre mich nicht an!“ verwehrt wurde.
Die Köche des Freiheits-Teams kreierten passend zu diesem Ausspruch eine Vorspeise, die so zart war, daß man sie gleichfalls nicht anfassen konnte:
Eine Tomatenmousse im gebackenen Käsenest mit gebratener Lammleber und Friséesalaten.vorspeise_20081
Die Begegnung Jesus mit den Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus waren, bildete den zweiten Teil des Abends. Diese waren vollkommen mutlos und verzweifelt als sie Jesus trafen. Er ging mit ihnen und erklärte ihnen dabei das Geschehene anhand der Schrift.Beim gemeinsamen Abendessen nahm Jesus das Brot, brach es und verteilte es, woran die Jünger ihn erkannten. Dieses Brot brechen griffen die Köche auf und servierten eine Lammkraftbrühe mit Bärlauchgrießklößchen unter der Blätterteighaube, welche man zuerst mit dem Löffel durchstechen musste, um das Eigentliche – nämlich die Suppe – genießen zu können.suppe_2008

Sozusagen den Hauptgang bildete die Geschichte um den Jünger Thomas, der die Auferstehung nicht glauben konnte oder wollte und den Auferstandenen Christus zuerst mit eigenen Augen sehen und berühren wollte. Dazu passend gab es Lammrücken und Lammkeule mit Thymianjus und Freiheitsrollen – also gebackenen kleinen Teigröllchen, die man mit den Fingern be-greifen konnte.hauptgang_2008

Als krönenden Abschluss führte Pfarrer Hotz die Begegnung Christus mit Petrus aus, der – ganz wie beim ersten Mal, als ihm Jesus begegnete - erfolglos am fischen war.
Die darauf folgende dreimalige Befragung und dreimalige Bestätigung Petrus :“Hüte meine Schafe.“ mit dem darin erneut ausgesprochenen Vertrauensbeweis zeigt, wie wichtig Jesus diese Vergebung war und ist und wie sehr dies doch unserem eigenen, oftmals unbarmherzigeren, Rechtsbewusstsein widerspricht.
Den süßen Abschluss hierzu bildete ein Rhabarberschiffchen mit Mousse vom Beerfurther Osterlamm ( wozu ein Schokoladenlamm aus der Manufaktur Eberhardt in Beerfurth verwendet wurde ) auf Erdbeercoulis mit Erdbeersorbet. dessert_2008

Ganz sicher wird es nächstes Jahr wieder solch eine Veranstaltung geben - wer interessiert ist, sollte sich früh anmelden, denn die Kapazitäten an diesen Abenden sind begrenzt.

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Geschrieben von admin am Apr 9th 2008 | unter Allgemein, Kulinarisches, Wissenswertes | Kommentare (0)

Bärlauch so weit das Auge reicht…!

baerlauchNachdem nun auch im Odenwald der letzte Schnee geschmolzen ist, holt die Natur Versäumtes in großen Schritten nach. Letzte Woche haben wir uns dann aufgemacht, um Bärlauch zu ernten. Da wir naturgemäß passend zur Frühlings- und Lammzeit viele Kräuter und somit auch viel Bärlauch verarbeiten, braucht´s schon eine gehörige Menge. wie gut, daß wir eine Stelle kennen, wo es diese Menge gibt. Wer´s nicht glaubt, der sehe mit eigenen Augen :   elisabeth 

Es ist schon unglaublich, wie es duftet, wenn man in dieses Waldstück kommt. juergenDer Bärlauch ist nicht ganz so streng wie zum Beispiel der Knoblauch und würziger als sein anderer Verwandter, der Schnittlauch. Seinen Namen hat er wirklich von den Bären, für die er sozusagen die erste Nahrung nach dem langen Winterschlaf darstellt.
Geerntet werden sollte der Bärlauch nur, solange er nicht blüht. Danach bildet er Bitterstoffe, die die Blätter ungenießbar machen.
Die oftmals geäußerten Befürchtungen, daß der Bärlauch mit zum Beispiel Maiglöckchen verwechselt werden könnte, kann man mit etwas Pflanzenkunde ausräumen. Maiglöckchen zum Beispiel sprießen erst später und kommen kelchförmig aus einem Stiel, der Bärlauch sieht eher aus, als ob alle Stengel einzeln aus der Erde sprießen würden. Eine gute Hilfe mag diese Darstellung geben : http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e4/Baerlauch-etc.jpg . Ganz charakteristisch ist natürlich auch der knoblauchartige Geruch des Bärlauches. Wer sich unsicher ist, der sollte auf jeden Fall vor dem Verzehr einen Pflanzenkundigen befragen.
Rezepte von und mit Bärlauch gibt es sicher genug, das Internet stellt hierzu ganz sicher ein ganze Fülle bereit. Wir in der Freiheit verarbeiten einen großen Teil unseres Bärlauches zu Pesto, das wir mit Hockenheimer Biokäse und verschiedenen Ölen ( zum Beispiel Leindotteröl aus dem Fischbachtal ) zubereiten.
Unsere Gerichte mit Odenwälder Lammfleisch und Bärlauch können sie noch bis Ende April in der Freiheit geniessen.

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Geschrieben von admin am Apr 6th 2008 | unter Kulinarisches, Wissenswertes | Kommentare (0)

Der genudelte Abt

…ist ein Käse, aus dem wir Nudeln servieren !

Das Besondere daran ist, daß die Milch zu diesem Käse von der Abtei Stift Neuburg www.stift-neuburg.de stammt. Die ist eine Benediktinerabtei in der Nähe von Heidelberg, die seit über 30 Jahren nach biologischen Grundsätzen Landwirtschaft betreibt.

Lothar Müller von der Käsemanufaktur Müller in Hockenheim www.kaesemanufaktur.de verarbeitet dann diese Rohmilch zu einem ca. 12-15 kg schweren Hartkäse (vergleichbar eines Grana Padano o.ä.), dem lustigen Abt.

Wir nehmen noch einen 76,5%igen Odenwälder Birnenbrand von der Edelbrennerei Dieter Walz www.apfelwalzer.de dazu und flambieren diesen Käse, so daß die Oberfläche etwas schmilzt.

Dann kommen einfach noch unsere hausgemachten Bandnudeln hinzu und schon kann man es sich als “genudelten Abt” schmecken lassen.

Allerdings gibt´s diese Spezialität nur während der Wintermonate von Januar bis März in der Freiheit www.zurfreiheit.de

Guten Appetit beim nachkochen !

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Geschrieben von admin am Mär 18th 2007 | unter Kulinarisches, Lieferanten, Wissenswertes | Kommentare (0)

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