Das ist für mich wirklich ganz eng mit meiner Oma verbunden – wie sie mit ihrer Schürze in unserer alten Küche steht und die Zwetschgen einkocht…
Meist gab es dieses alte Odenwälder Traditionsgericht als Beigabe zum Rindfleisch mit Meerrettich ( nein, keine Bechamel, sondern mit kleingeschnittenen Brötchen angedickt !) oder zum Kadoffelgemies mit Frikadelle ( Wer möchte, bekommt von mir das Rezept dazu – kurze Mail genügt !). Übrig blieb von dem angefangenen Glas Zwetschgen nie etwas – der Rest wurde einfach zwischendurch genascht !
Was meine Oma allerdings noch nicht so gemacht hat, war, daß sie eigens hergestellten Zwetschgenessig dafür verwendete. Dadurch intensiviert sich der Geschmack meiner Meinung nach sehr.
Wer möchte, kann die eingelegten „sieß-saure Quetsche“ ab nächstem Wochenende während der Odenwälder Kartoffelwochen bei uns probieren, serviert mit „Kadoffelgemies unn´ Frikadelle´“ Damit keiner die Quetsche im Sack kaufen muss
Wer sofort zuschlagen möchte, in unserem Freiheits-Laden unter www.freiheits-laden.de gibt´s die Quetsche ab sofort zu kaufen.
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Von der Idee bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir die Gläser etikettiert haben hat es schon eine Weile gedauert. Letztes Jahr bekamen wir von Familie Bastine aus Dossenheim eine ganze Ladung vollreifer Roma-Tomaten, die wir zuerst zu einem Tomatenwein und dann zu Tomaten-Essig verarbeiteten.
Nach einer mehrmonatigen Ruhe- und Reifezeit, in der sich der Essig prächtig entwickelte, konnten wir dieses Jahr nun erstmals unsere „Paradiesäpfelchen“ verwirklichen:
Dies sind feine und sehr geschmackvolle Kirschtomaten (auch vom Landbau Bastine in Dossenheim), eingelegt in unserem Tomatenessig und verfeinert mit frischem Basilikum und feinsten Gewürzen.
Superlecker zu luftgetrockneter Coppa oder zu Metzger Hornungs Nibelungenschinken, als Begleitung zum rosa gebratenen Roastbeef oder einfach nur so…
Ab sofort im 370 ml Glas in unserem www.freiheits-laden.de erhältlich.
Ach ja, wenn die Tomaten gegessen sind, den Sud nicht wegwerfen, denn das ist unser hocharomatischer Tomatenessig. Den kann man dann noch wunderbar für Salatdressings, für Tomatensalat oder auch zum ablöschen mediterraner Schmorgerichte verwenden.
Guten Appetit !
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Am Freitag, dem 2. Juli um 18.50 Uhr sendete das Hessen-Fernsehen die Sendung „Hessentipp“ mit Moderator Reinhard Schall.
Im Laufe der Sendung wandert Herr Schall zusammen mit einer kleinen Wandergruppe von der Burgruine Rodenstein über den fallenden Bach hoch zur Freiheit, um dort einzukehren. Damit die hungrigen Wanderer ordentlich verköstigt werden konnten, haben wir unseren Buchenholz-Grill eingeheizt ( es war auch so schon ziemlich heiß am Drehtag – Donnerstag, dem 1. Juli ) und unsere Brotkurschte, Zickli mit Tomate, Hüttenthaler Bachsaiblinge, Hornungs Grill-Bratwürste, Kalbfleisch-Spieße mit Basilikum und Walnüssen und ein paar schöne Steaks auf den Grill gelegt.
Wer die Sendung verpasst hat, der kann diese unter http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=43876&key=standard_document_36230054&mediakey=fs/hessentipp/20100702_h_tipp_2817401411278482567427&type=v&jm=1&jmpage=1
jederzeit noch einmal anschauen.
Wer Lust hat, die gegrillten Gerichte selber zu probieren, der kann dies noch bis Ende August bei schönem Wetter in unserem Freiheits-Garten !
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Keine Angst, das ist kein Aufmacher für eine neue Kontaktseite im Internet !
Das kommt einem in den Sinn, wenn eines unserer neuen Mini-Desserts vor einem steht.
Zuerst wollten wir sie sogar „Nasch-Zwerge“ taufen, doch irgendwie war die Ähnlichkeit mit einem anderen Produkt dann doch zu groß.
Im Moment gibt´s die Geschmacksrichtungen ( von links oben im Uhrzeigersinn ) Rhabarbermousse mit Erdbeerragout, Dunkles Schokoladenmousse mit Schattenmorellen, Weisses Schokoladenmousse mit Rhabarberkompott und unsere „Gebrannte Ebbelwoikrem“.
Wer lieber ein „richtiges“ Dessert möchte, der kann sich aus diesen Sorten seine eigene Dessertvariation zusammenstellen.
Na, LUST bekommen ?
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Unser heutiger Abend „ Es geht um die Wurst“ mit Metzgermeister Gunther Hornung aus Reichenbach war ein voller Erfolg.
Hier, als Anregung und vielleicht auch zum nachkochen, das Menü des Abends :
Unsere Kräuter-Stangen im Lardomantel
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Dreierlei Salame ( Hanf, Walnuss und Fenchel ) mit Feldsalat, angemacht mit Walnussöl und unserem hausgemachten Birnenessig
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Mini-Lasagne von Hornungs geräucherter Apfel-Bratwurst und Odenwälder Bio-Kartoffeln
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Schwartenmagen vom Stück mit unserem Bockbier-, Apfel- und Birnensenf
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Verkostung : Hornungs Rotweinsalami - 1 Jahr gereift !
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Das Beste vom Rind :
Feine Rouladen mit Frühlingszwiebeln und Odenwälder Coppa gefüllt
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Rinderragout mit geschmolzenen Tomaten
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Rumpsteak mit Bärlauch-Senf-Kruste
dazu
Mandelbällchen und Wirsinggemüse
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Crêpes mit Birnenragout, Schaum von der Champagner-Bratbirne und Rettigs Bauernhof-Eis Vanille
Auf Nachfrage gebe ich gerne Tipps zur Zubereitung beziehungsweise Einkauftipps für RICHTIG GUTE Lebensmittel !
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Nach der sensationellen Ernte im vorigen Herbst konnten wir diese Woche die Lorbeeren dafür ernten :
Von den acht eingereichten Bränden ( leider können wir nur Brände einreichen, bei denen wir insgesamt mehr als 20 Liter fertigen Brand haben – viele unserer Brände erreichen diese Menge bei weitem nicht ! ) wurden alle prämiert – 5 mit einer Silbermedaille und 3 mit einer Bronzemedaille. Dies verdanken wir natürlich wieder einmal unserem bekannten Odenwälder Edelbrenner, Dieter Walz, der unsere Maischen brennt. Da wir im Haus nicht die erforderlichen Kapazitäten haben, übernimmt er bei größeren Mengen Obst auch das Einmaischen und die Gärführung.
Daß für ihn Qualität an vorderster Stelle steht, beweisen die 34 Destillate, die von ihm auf der Edelbrandprämierung ausgezeichnet wurden. Ausführlich berichtete das Starkenburger Echo am 23. Juli über die Prämierung. Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link : Echo Online - Odenwälder räumen ab in der Pfalz .
Auf dem folgenden Bild
sehen Sie alle prämierten Odenwälder Brenner –
v.l.n.r. Dieter Walz, Volker Ester, Josef Schlör, Renate Hahn, Thomas Helfrich, Jürgen Katzenmeier und Gerhard Fritz.
Unsere Silber-prämierten Brände im Einzelnen sind:
Apfelbrand aus Grauer Herbstrenette
Köstliche von Charneux
Rheinischer Bohnapfel ( den wir zur weiteren Verfeinerung ins Eichenholzfass gelegt haben !)
Sortenreiner Apfelbrand aus Roter Sternrenette
und
Apfelbrand aus Goldparmäne
die Bronze-prämierten Brände sind:
B&B – Brand aus Laudenauer Birnen und Boskoop-Äpfeln
Sortenreiner Birnenbrand Fässlesbirne
und
Apfelbrand Schöner aus Boskoop
Alle Brände sind ab sofort in unserem Freiheits-Laden in den Flaschengrößen 0,2 l und 0,5 l erhältlich.
Allerdings… da wir wirklich nur geringe Mengen zur Verfügung haben, natürlich nur, solange Vorrat reicht !
Auf Ihr Wohl,
Ihr
Jürgen Katzenmeier ( und Dieter Walz )
Tags: Apfelbrand, Birnenbrand, Bronzemedaille, Destillate, Dieter Walz, Edelbrand, Pfalz, Prämierung, Silbermedaille
Selbst ein alteingesessener Odenwälder konnte sich nicht erinnern, wann die Bäume schon einmal so voll hingen, wie im vergangenen Herbst.
Es war ein richtiger Segen, die vielen Äpfel
und Birnen wie Trauben
auf den Bäumen hängen zu sehen. Teilweise trugen die Bäume so viel, daß Äste abbrachen und alte Bäume sogar ganz zusammenbrachen. Zum Glück hatten wir in dieser Hinsicht nur wenig Schaden und so konnten wir uns über eine tolle Ernte freuen. Damit der Nachwuchs auch lernt, wie der Saft in die Flaschen kommt, haben wir an einem Samstag im Oktober auf unserer historischen Kelter Apfelsaft gekeltert. Dabei durften die Kleinen
( und schon größeren… ) auf unserer Obstwiese die frisch geschüttelten Äpfel in einen Korb lesen. Wenn der Korb voll war, wurden sie in einen Sack geschüttet
und dann zurück zur Freiheit gefahren. Dort wurden sie natürlich als allererstes gewaschen. Damit man den Saft auspressen kann, müssen die Äpfel vorzerkleinert werden. Das haben wir auf einer historischen Obstmühle
probiert, entschieden uns aber doch für die moderne Variante – eine elektrische Schabermühle.
Danach werden die zerkleinerten Äpfel in den Presskorb gegeben.
Wenn dieser voll ist, werden verschiedene, passend zugeschnittene Hölzer darauf gelegt, Distanzhölzer kommen obenauf, damit man die Spindel nicht so weit runterdrehen muss und dann wird angepackt.
Der erste Saft kommt normalerweise schon allein vom Eigendruck der Äpfel gelaufen, wenn man am Anfang anfängt zu pressen, dann fließt der Saft in Strömen …
gegen Ende wird es allerdings richtig mühsam und schwer.
Der Druck muss aber schon hoch sein, sonst bleibt zu viel Saft in den Äpfeln drin und das wäre doch schade. Ganz am Schluss wird die Spindel wieder nach oben gedreht, alles abgebaut und der Tresterkuchen wird zwischengelagert.
Dieser dient den Schweinen als willkommenes Futter – ist doch immer noch einiges an wertvollen Nährstoffen in dem trockenen Presskuchen enthalten. Wir hier in der Freiheit verarbeiten die Äpfel und den daraus gewonnen Saft auf ganz verschiedene Arten. Am einfachsten und für viele am leckersten ist der “frische Sieße”.
Ganz einfach der frisch gepresste Apfelsaft, so wie ihn unsere jungen Gäste an diesem Tag geniessen durften. Auch noch einfach, aber technisch etwas anspruchsvoller ist unser Apfelsaft, denn der muss durch Kurzzeiterhitzung haltbar gemacht werden ( sonst fängt er ja auch an zu gären und wird zu Apfelwein !). Das geht aber ratzfatz und liegt geschmacklich zwischen einem frischen “Sießen” und einem fertig gekauften Apfelsaft, denn unser Apfelsaft ist reiner Direktsaft, der nur einmal erhitzt wird und nicht zwischengelagert wird oder sonst irgendeine Veränderung erfährt. Ein weiteres Produkt ist unser “Freiheits-Schoppen”,
unser Apfelwein, den wir hier in der Freiheit ausschenken. Ein Teil der Äpfel, Birnen und auch anderer Früchte,
die wir bei uns ernten, wird eingemaischt, um daraus unsere Brände “…vunn hinnerm Haus” destillieren zu lassen und ein weiterer Teil wird ähnlich verarbeitet, um daraus unsere Fruchtessige und weiterhin unseren Senf herzustellen. Schlussendlich kochen wir natürlich auch noch Marmeladen und Gelees und im Herbst zur Apfelzeit kommen die Äpfel frisch bzw. frisch verarbeitet auf den Tisch, zum Beispiel als Apfel-Karotten-Suppe oder in unsere beliebten Apfel-Semmel-Taler.
So, jetzt wissen Sie, was wir mit der tollen Ernte gemacht haben – wenn Sie aber wissen wollen, wie diese Äpfel und die daraus gewonnen Produkte schmecken, dann müssen Sie die Leute auf den Bildern fragen – oder Sie kommen einfach zu uns und probieren es aus. Mit herzlichem Gruß, Jürgen Katzenmeier
Tags: Äpfel, Apfelwein, Freiheits-Garten, Fruchtessig, Herbst, historisch, Keltern, Obstwiese