Nach der sensationellen Ernte im vorigen Herbst konnten wir diese Woche die Lorbeeren dafür ernten :
Von den acht eingereichten Bränden ( leider können wir nur Brände einreichen, bei denen wir insgesamt mehr als 20 Liter fertigen Brand haben – viele unserer Brände erreichen diese Menge bei weitem nicht ! ) wurden alle prämiert – 5 mit einer Silbermedaille und 3 mit einer Bronzemedaille. Dies verdanken wir natürlich wieder einmal unserem bekannten Odenwälder Edelbrenner, Dieter Walz, der unsere Maischen brennt. Da wir im Haus nicht die erforderlichen Kapazitäten haben, übernimmt er bei größeren Mengen Obst auch das Einmaischen und die Gärführung.
Daß für ihn Qualität an vorderster Stelle steht, beweisen die 34 Destillate, die von ihm auf der Edelbrandprämierung ausgezeichnet wurden. Ausführlich berichtete das Starkenburger Echo am 23. Juli über die Prämierung. Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link : Echo Online - Odenwälder räumen ab in der Pfalz .
Auf dem folgenden Bild
sehen Sie alle prämierten Odenwälder Brenner –
v.l.n.r. Dieter Walz, Volker Ester, Josef Schlör, Renate Hahn, Thomas Helfrich, Jürgen Katzenmeier und Gerhard Fritz.
Unsere Silber-prämierten Brände im Einzelnen sind:
Apfelbrand aus Grauer Herbstrenette
Köstliche von Charneux
Rheinischer Bohnapfel ( den wir zur weiteren Verfeinerung ins Eichenholzfass gelegt haben !)
Sortenreiner Apfelbrand aus Roter Sternrenette
und
Apfelbrand aus Goldparmäne
die Bronze-prämierten Brände sind:
B&B – Brand aus Laudenauer Birnen und Boskoop-Äpfeln
Sortenreiner Birnenbrand Fässlesbirne
und
Apfelbrand Schöner aus Boskoop
Alle Brände sind ab sofort in unserem Freiheits-Laden in den Flaschengrößen 0,2 l und 0,5 l erhältlich.
Allerdings… da wir wirklich nur geringe Mengen zur Verfügung haben, natürlich nur, solange Vorrat reicht !
Auf Ihr Wohl,
Ihr
Jürgen Katzenmeier ( und Dieter Walz )
Tags: Apfelbrand, Birnenbrand, Bronzemedaille, Destillate, Dieter Walz, Edelbrand, Pfalz, Prämierung, Silbermedaille
Oft werde ich gefragt, warum wir denn die Trauerweide an unserem Parkplatz gefällt haben.
Gerne will ich dies an dieser Stelle tun, vorher vielleicht kurz zur Geschichte dieses Baumes. Der war nämlich gar nicht so alt, wie es schien. Da Trauerweiden feuchte Standorte mögen, war dies fast der ideale Platz für diesen Baum. Der Bach fließt direkt daran vorbei und eine kleine Quelle floß direkt darunter. Mein Vater Reinhold hatte die Weide 1962, also vor 47 Jahren gepflanzt und kurz darauf einen kleinen Teich daneben angelegt.
Auf dem Bild ist außerdem noch meine Oma “Gretsche” zu sehen, die die Freiheit bis in die 70er Jahre führte und die viele Stammgäste noch persönlich kannten. Zurück zur Weide: Leider verlor sie letztes Jahr erst sehr spät ihre Blätter und als der erste Herbststurm aufzog, wirkten die Blätter wie eine Wand. Während der Mittagszeit brach ein riesiger Ast ab
und fiel auf den Spielplatz. Zum großen Glück waren gerade keine Kinder am spielen. Da der Baum nun statisch instabil geworden war und wir es nicht riskieren wollten, daß herabfallende Äste eventuell Menschen verletzten, entschieden wir uns schweren Herzens zur Baumfällaktion.
Mit Hilfe meines Kollegens Rainer Schäfer vom Gasthaus Hirsch in Fürstengrund und des Landwirts Willi Arras aus Laudenau geschah diese Aktion innerhalb von nur wenigen Stunden ohne nennenswerten Schaden.
Nur die riesigen Ast- und Blattmengen
sowie rund 6 Festmeter Holz
zeugten noch einige Zeit von einem Baum, der über 50 Jahre lang vielen Menschen Schatten spendete.
Im Moment sind wir noch am überlegen, ob uns unser Parkplatz so besser gefällt oder ob wir wieder einen Baum pflanzen sollen.
Was meinen Sie ? Gerne erwarten wir Ihren Kommentar !
Tags: Oma Gretsche, Rainer Schäfer, Trauerweide, Willi Arras
Selbst ein alteingesessener Odenwälder konnte sich nicht erinnern, wann die Bäume schon einmal so voll hingen, wie im vergangenen Herbst.
Es war ein richtiger Segen, die vielen Äpfel
und Birnen wie Trauben
auf den Bäumen hängen zu sehen. Teilweise trugen die Bäume so viel, daß Äste abbrachen und alte Bäume sogar ganz zusammenbrachen. Zum Glück hatten wir in dieser Hinsicht nur wenig Schaden und so konnten wir uns über eine tolle Ernte freuen. Damit der Nachwuchs auch lernt, wie der Saft in die Flaschen kommt, haben wir an einem Samstag im Oktober auf unserer historischen Kelter Apfelsaft gekeltert. Dabei durften die Kleinen
( und schon größeren… ) auf unserer Obstwiese die frisch geschüttelten Äpfel in einen Korb lesen. Wenn der Korb voll war, wurden sie in einen Sack geschüttet
und dann zurück zur Freiheit gefahren. Dort wurden sie natürlich als allererstes gewaschen. Damit man den Saft auspressen kann, müssen die Äpfel vorzerkleinert werden. Das haben wir auf einer historischen Obstmühle
probiert, entschieden uns aber doch für die moderne Variante – eine elektrische Schabermühle.
Danach werden die zerkleinerten Äpfel in den Presskorb gegeben.
Wenn dieser voll ist, werden verschiedene, passend zugeschnittene Hölzer darauf gelegt, Distanzhölzer kommen obenauf, damit man die Spindel nicht so weit runterdrehen muss und dann wird angepackt.
Der erste Saft kommt normalerweise schon allein vom Eigendruck der Äpfel gelaufen, wenn man am Anfang anfängt zu pressen, dann fließt der Saft in Strömen …
gegen Ende wird es allerdings richtig mühsam und schwer.
Der Druck muss aber schon hoch sein, sonst bleibt zu viel Saft in den Äpfeln drin und das wäre doch schade. Ganz am Schluss wird die Spindel wieder nach oben gedreht, alles abgebaut und der Tresterkuchen wird zwischengelagert.
Dieser dient den Schweinen als willkommenes Futter – ist doch immer noch einiges an wertvollen Nährstoffen in dem trockenen Presskuchen enthalten. Wir hier in der Freiheit verarbeiten die Äpfel und den daraus gewonnen Saft auf ganz verschiedene Arten. Am einfachsten und für viele am leckersten ist der “frische Sieße”.
Ganz einfach der frisch gepresste Apfelsaft, so wie ihn unsere jungen Gäste an diesem Tag geniessen durften. Auch noch einfach, aber technisch etwas anspruchsvoller ist unser Apfelsaft, denn der muss durch Kurzzeiterhitzung haltbar gemacht werden ( sonst fängt er ja auch an zu gären und wird zu Apfelwein !). Das geht aber ratzfatz und liegt geschmacklich zwischen einem frischen “Sießen” und einem fertig gekauften Apfelsaft, denn unser Apfelsaft ist reiner Direktsaft, der nur einmal erhitzt wird und nicht zwischengelagert wird oder sonst irgendeine Veränderung erfährt. Ein weiteres Produkt ist unser “Freiheits-Schoppen”,
unser Apfelwein, den wir hier in der Freiheit ausschenken. Ein Teil der Äpfel, Birnen und auch anderer Früchte,
die wir bei uns ernten, wird eingemaischt, um daraus unsere Brände “…vunn hinnerm Haus” destillieren zu lassen und ein weiterer Teil wird ähnlich verarbeitet, um daraus unsere Fruchtessige und weiterhin unseren Senf herzustellen. Schlussendlich kochen wir natürlich auch noch Marmeladen und Gelees und im Herbst zur Apfelzeit kommen die Äpfel frisch bzw. frisch verarbeitet auf den Tisch, zum Beispiel als Apfel-Karotten-Suppe oder in unsere beliebten Apfel-Semmel-Taler.
So, jetzt wissen Sie, was wir mit der tollen Ernte gemacht haben – wenn Sie aber wissen wollen, wie diese Äpfel und die daraus gewonnen Produkte schmecken, dann müssen Sie die Leute auf den Bildern fragen – oder Sie kommen einfach zu uns und probieren es aus. Mit herzlichem Gruß, Jürgen Katzenmeier
Tags: Äpfel, Apfelwein, Freiheits-Garten, Fruchtessig, Herbst, historisch, Keltern, Obstwiese
Haben sie Sich schon einmal darüber geärgert, daß Sie bei uns keinen Platz mehr bekamen, vielleicht weil es Ihnen Abends zu spät einfiel um noch anzurufen ?
Dafür haben wir jetzt eine komfortable und vor allem kostenlose Lösung für Sie :
Reservieren Sie einfach online Ihre Plätze !
Das geht ganz einfach, im ersten Schritt wählen Sie die Personenzahl ( online sind maximal Reservierungen für 12 Personen möglich ) das Datum und die Tageszeit aus, ob es sich um ein Mittagessen oder ein Abendessen handelt
, danach wählen Sie die genaue Zeit aus, zu der Sie den Tisch reservieren möchten ( mindestens 2 Stunden ab Reservierungszeitpunkt )
und im nächsten Schritt geben Sie einfach Ihre Daten inklusive Telefonnummer und E-mail Adresse ein.
Wenn Sie möchten, können Sie ein Häkchen bei “Gasthaus zur Freiheit” setzen, damit abonnieren Sie automatisch unseren kostenlosen Newsletter ( den sie natürlich jederzeit wieder abbestellen können ).
Die nächste Seite zeigt eine Zusammenfassung Ihrer Reservierungsdaten und die Möglichkeit, gleichzeitig mit der Reservierung eine Nachricht an uns zu senden, zum Beispiel über Ihre Tischpräferenz, ob drinnen oder draußen, Kinderstuhl oder was auch immer. Bitte beachten Sie, daß es online nicht möglich ist, einen bestimmten Tisch zu reservieren, das System prüft zwar die Verfügbarkeit Ihrer Plätze, weist aber logischerweise keine Plätze zu.
Im nächsten Schritt wird Ihnen Ihre Reservierung zusammen mit einer rot markierten Buchungsnummer angezeigt. 
Gleichzeitig bekommen Sie ein Bestätigungsschreiben an Ihre E-mailadresse gesendet und Sie können Ihre Reservierungsdaten an Freunde und Bekannte weiterleiten.
Dazu müssen Sie nur den Button ”Einen Gast einladen” drücken.
Das nächste Fenster gibt Ihnen Gelegenheit, die E-mail Adresse sowie einen Text an Ihre Gäste zu senden. Mit dem Button “senden” wird automatisch eine E-Mail mit Ihrer Nachricht generiert.
Sicherlich dauert solch eine Online-Reservierung nur einen Bruchteil der Zeit, die man braucht, um diesen Artikel hier zu lesen - darum hoffen wir hier in der Freiheit, daß wir Ihnen mit diesem neuen Service eine echten Erleichterung und Zeitersparnis bieten können. Über Ihre Meinung hierzu wären wir sehr dankbar.
Ihr Jürgen Katzenmeier und das Freiheits-Team
Tags: Livebookings, Online-Reservierung, Schritt-für-Schritt Anleitung, www.zurfreiheit.de